Eine Web-Dokumentation zum aktuellen Rechtspopulismus

Fakten – Analysen– Einschätzungen.

Für alle, die es genau(er) wissen wollen.

Die Angst vor dem Anderen: verdeckte und offene Fremdenfeindlichkeit in Gesellschaft und Kirche

Die Angst vor dem Anderen: verdeckte und offene Fremdenfeindlichkeit in Gesellschaft und Kirche
von Andreas Lob-Hüdepohl

Andreas Lob-Hüdepohl, Berlin

Die Angst vor dem Anderen:
verdeckte und offene Fremdenfeindlichkeit in Gesellschaft und Kirche
Anmerkungen aus theologisch-ethischer Perspektive

- Thesen 17.2.2016 -

1. Zeitdiagnostisches:
Wirkmächtige Präsenz offener und verdeckter Fremdenfeindlichkeit 

1.1 Fremdenfeindlichkeit ist kein gesellschaftliches Randphänomen, sondern (längst) ein Phänomen der Mitte der Gesellschaft. Sie manifestiert sich (noch) weniger offen in gewalttätigen Handlungen, mehr verdeckt in fremdenfeindlichen Einstellungen und Haltungen: ca. 18% sind ausländerfeindlich (CDU-Wähler 17,1%, SPD 17,9, FDP 8,3%, Grüne 6%, Linke 16,9% Nichtwähler 23,3%, AFD 50,0%), 5,1% antisemitisch, ca. 35% islamophob sowie 55% antiziganistisch. Zwar zeigen sich fremdenfeindliche Einstellungsmuster oftmals als (noch) offen. Gleichwohl bilden sie schon darin den Nährboden für manifeste physische Gewalt gegen Fremde (Radikalisierungspotential, gesellschaftliches Klima für Verharmlosungen, versteckte Akzeptanz usw.). Zudem sind sie durch ihre Stigmatisierung, Abwertung, Ausgrenzung, Diskriminierung selbst Ausdruck einer psychischen Gewalt gegen Andere.

1.2 Fremdenfeindlichkeit/Xenophobie umfasst über eine Ausländerfeindlichkeit hinaus jede Feindlichkeit gegenüber allen Anderen, deren ethnische, religiöse, kulturelle, geschlechtliche/­sexuelle oder körperlich/seelische Andersheit die eigenen Ordnungsvorstellungen irritiert und deshalb pauschal als bedrohlich erfahren sowie als minderwertig betrachtet wird. In diesem umfassenden Sinne kommt Xenophobie weitgehend mit einer Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (GMF) zur Deckung. GMF bezeichnet „abwertende Einstellungen und Vorurteile gegenüber solchen Gruppen (…), die als ‚anders‘, ‚fremd‘ oder ‚unnormal‘ definiert werden und denen ein untergeordneter sozialer Status zugewiesen wird.“ 

1.3. GMF kann sich in Ausländerfeindlichkeit, (biologischem) Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Sexismus, Homophobie oder auch in einer (sozialdarwinistisch grundierten) Behindertenfeindlichkeit äußern. GMF steht oftmals in enger Verbindung mit autoritären Führungsstilen/-erwartungen, mit einer sozialen Dominanzorientierung (‚Chauvinismus‘) sowie der Ablehnung von Diversität. Ihr normativer Kern ist wie der der Xenophobie (‚Heterophobie‘) das Postulat der prinzipiellen Ungleichwertigkeit von Menschen. Dieses Postulat ermöglicht die stereotypisierte Kategorisierung verschiedener Menschengruppen in ‚besser‘/‘schlechter‘, ‚dazugehörig‘/‘auszugrenzen‘ usw. Auch darin nähern sich beide (geschlossenen) rechtsextremen Weltbildern bzw. sind für letztere anschlussfähig.

2. Erklärendes:
Kompensatorische Funktion von Fremdenfeindlichkeit für überfordernde Verunsicherung

2.1 Fremdenfeindliche Menschen bilden keinesfalls eine homogene Gruppe. Gemeinsam ist ihnen gleichwohl eine tiefgreifende Verunsicherung, die ihre – wenn überhaupt vorfindliche – Krisen- und Konfliktbewältigungskompetenz (‚soziale und politische Resilienz‘) überfordert und dadurch Ängste auslöst. Die Ursachen solcher beängstigenden Verunsicherungen sind vielfältig: Orientierungslosigkeit und Überforderung in der zunehmend unübersichtlichen Komplexität der modernen Lebenswelt, Ohnmachtserfahrungen durch soziale und politische Deprivation usw. Entscheidend ist dabei weniger, ob die individuelle Lebenslage fremdenfeindlicher Personen tatsächlich wirtschaftlich, politisch oder psychosozial prekär ist. Entscheidend ist vielmehr die subjektive Wahrnehmung und Deutung in der Perspektive der Betroffenen. In einer „Gesellschaft der Angst“ ergreift die Angst vor dem Scheitern selbst Angehörige der Mittelschicht: das persönliche Lebensprojekt gilt vielen bereits dann als gescheitert, wenn sich die gewohnten Aufstiegsversprechungen nicht erfüllen und schon durch den Verlust dieser ‚Prothesensicherheit‘ (Fromm) ihnen der Absturz in die Marginalität der Abgehängten, Ausgeschlossenen usw. droht.

2.2 Fremde können aus der Binnensicht tief verunsicherter Menschen ihre Ängste ‚erklären‘ und sogar anfachen. Schon in ‚gewöhnlichen‘ Situationen verunsichern Fremdheitserfahrungen das eigene Selbst- und Weltbild. Sie sind eine steter Stachel im Fleisch des Eigenen (Waldenfels). Was ‚für gewöhnlich‘ überhaupt erst die persönliche oder gesellschaftliche Entwicklung befördert, kann unter ‚außergewöhnlichen‘ Verunsicherungen ins Gegenteil kippen: ‚Fremde‘ werden als Konkurrenz um Wohlstand, Statussymbole und Machtpositionen, als Konkurrenz bei der Benützung des öffentlichen Raumes und seiner Infrastruktur, als Konkurrenz bei der gesellschaftlichen Beachtung und erfahrener Solidarität wahrgenommen – eine Konkurrenz, die nicht nur lästig, sondern aus der Sicht der Betroffenen illegitim sein muss, da doch Fremde gerade ‚nicht zu uns gehören‘ und sie deshalb die umkämpften Ressourcen der Gemeinschaft – ‚richtig bei Lichte betrachtet!‘ – eigentlich erschleichen und missbrauchen.

2.3 Die Ablehnung des Fremden scheint für fremdenfeindlich eingestellte Menschen eine Reihe von Problemen zu ‚lösen‘: Sie ordnet die Welt in ‚dazugehörig‘/‘nicht dazugehörig‘, in vertraut/unheimlich, in ‚gut‘/‚schlecht‘, in Freund/Feind, in ‚sicher‘/‘bedrohlich‘ usw. Sie festigt die Zugehörigkeit zu einer klar umrissenen Gemeinschaft. Sie verschafft dem Einzelnen ein stabilisierendes Selbstbild usw. Fremdenfeindlichkeit kann die Bedrohungsgefühle lindern helfen, weil sie den lästigen Konkurrenten auf Distanz, also vom eigenen Leib halten will. Besonders Menschen, die ohnehin zur Ablehnung einer sich ausdifferenzierenden und in schnellen Veränderungen befindlichen Gesellschaft (Anomia) oder zu scharfen Unterscheidungen zwischen richtig und falsch (Rigorismus) neigen, sind – so empirische Studien – für ‚fremdenfeindliche Problemlösungen‘ ihrer Verunsicherungen besonders anfällig. Sie führen unvermeidlich zur Hierarchisierung von Innen und Außen bzw. zum ‚Ingroupfavoristism‘ und ‚Outgroupdowngrading‘.

3. Irritierendes: Manifeste Fremdenfeindlichkeit in der Kirche

3.1 Die Fremdenfeindlichkeit/Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in der Mitte der Gesellschaft macht vor den Kirchen nicht halt: 21,5% (17,9%/15,7%) der Katholiken (Protestanten/Konfessionslosen) sind ausländerfeindlich, 15,5% (12,9%/12,8%) chauvinistisch, 5,7% (5,4%/3,7%) antisemitisch, 3,1% (2,2%/3,7%) sozialdarwinistisch eingestellt.

3.2 Eine erste Irritation besteht darin, dass die Fremdenfeindlichkeit/GMF selbst tief religiös verwurzelter Christen klar zentralen Inhalten und Intuitionen des christlichen Glaubens und der kirchlichen Lehre widersprechen. Die absolute Gleichwertigkeit aller Menschen ist durch die Gottebenbildlichkeit jedes Einzelnen fundamentale Norm. Das Gebot der Nächstenliebe ist durch die Realität der liebenden Fürsorge des (fremdgewordenen) Barmherzigen Samariters grundsätzlich zum Gebot der Fernstenliebe ausgeweitet. Die (zunächst ethnisch limitierte) Zugehörigkeit zum Volk Gottes ist spätestens durch das paulinische Diktum (Gal 3,28) prinzipiell universalisiert. Selbst die Irritationen, die Fremde und Fremdheit auslösen, sind programmatisch positiv konnotiert: Der Exodus steht für das Zurücklassen allen Gewohnten und Stabilen allein im Vertrauen auf das Gehalten- und Geführtwerden eines Gottes, der seinem Volk eine lebensdienliche Zukunft lediglich in vagen Umrissen verheißt. Und der selbst für die Seinen befremdliche (!) Nazarener vermittelt durch sein Leben und Schicksal eine Hoffnung auf absolute Errettung, die keinesfalls einen „Konservatismus“ legitimiert, „der – alles versteinernd – angstvoll die sichere Gegenwart einer unbekannten Zukunft vorzieht, sondern „die Ermächtigung und der Befehl [ist] zu einem immer wieder aufgenommenen, vertrauenden Exodus aus der Gegenwart in die (auch innerweltliche) Zukunft“.

3.3 Eine zweite Irritation ist der Sachverhalt, dass Appelle an diese und weitere Fundamentalpositionen des Christentums nur wenig fruchten. Fremdenfeindlich eingestellte Christen erweisen sich offensichtlich gegenüber allgemeiner, selbst kirchenamtlicher Aufklärung als erstaunlich resistent. Dies hat vermutlich wenig mit dem gewohnten performativen Bruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu tun. Vielmehr bestätigt sich auch hier die Einsicht, dass tiefster Verunsicherung, die in fremdenfeindlichen Abwehrhaltungen sich äußert, nicht mit Belehrung und Predigt beizukommen ist, sondern nur durch die (wiedererwachende) Praxis von Empathie und Spontaneität in der realen Begegnung mit (anderen/fremden) Menschen. Nur im leibhaften Dialog der Blicke zwischen Ego und seinem Gegenüber kann aus dem Antlitz des Anderen dessen Bedürftigkeit und Angewiesensein hervorbrechen, die das Ego und weitere Andere auch emotiv in die Pflicht solidarischer Anerkennung nehmen.

3.4. Eine dritte Irritation ergibt sich aus dem Sachverhalt, dass es zwischen extrem konservativen Katholiken und der säkularen extremen Rechten zunehmend einen wechselseitigen Austausch gibt. Möglich wird dies durch bestimmte analoge Deutungs- und Bewertungsmuster, die zwischen beiden Milieus als kulturelle Brücken fungieren. Wichtige Elemente dieser kulturellen Brücken sind ein exklusiver Erkenntnisanspruch, verbunden mit einem strikt dualistischen Rigorismus und einem geschichtsvergessenen Absolutheitsanspruch, sowie ein deterministisches Geschichtsbild, verbunden mit verschwörungsbasierten Untergangsszenarien einerseits und holistischen Gegensteuerabsichten andererseits. Die entscheidenden Widerlager solcher kulturellen Brücken ist die fundamentale Abwertung und Verwerfung alles abweichend Anderen.

4. Beunruhigendes:
Kulturelle Brücken zwischen (christlicher) Religiösität und säkularer extremer Rechte

4.1 Unter ‚kulturellen Brücken’ können solche Deutungs- und Orientierungsmuster verschiedener kultureller Milieus verstanden werden, die formal übereinstimmen, ohne inhaltlich voll zur Deckung kommen zu müssen. Ihre formal-schablonenhafte Übereinstimmung reicht aus, um im jeweils anderen Milieu anschluss- und ggf. koalitionsfähig zu werden. Solche kulturellen Brücken werden von der extremen Rechten genutzt, um in stark konservativen Teilen des christlichen Milieus erfolgreich reüssieren zu können.

4.2 Gelegentlich wird die Vermutung geäußert, dass Menschen deshalb religiös sind, weil sie sich unglücklich (‚erlösungsbedürftig‘) fühlen. Infolgedessen tendierten sie zu den einfachen Sicherheiten eines erlösenden Glaubens und seien so für autoritäre Reaktionen und rechtsextreme Weltbilder empfänglich. Diese Vermutung ist in dieser Zuspitzung abwegig. Gleichwohl ist auch der christliche Glaube nicht vor jedweder fundamentalistischer Vereinnahmung geschützt. Fundamentalistisch ist eine Vereinnahmung dann, wenn Inhalte und Traditionen des Glaubens zu simplifizierenden Vereindeutungen von Gesellschaft und Geschichte missbraucht und/oder jede kritische Infragestellung von vorneherein abweist, um sich hinter dem Bollwerk einfacher Gewissheiten verschanzen zu können.

4.3 Die Versuchung einfacher Wahrheit begünstigt einen unreflektierten Absolutheitsanspruch des eigenen (monotheistischen) Glaubens. Unreflektiert ist er z.B. dann, wenn nicht zwischen dem Absolutheitsspruch des Behaupteten (‚Unser Gott ist einzig‘ Dtn 6,4) und der geschichtlichen Bedingt- und darin Vorläufigkeit menschlichen bzw. gläubigen Redens über diese Wirklichkeit Gottes unterschieden wird. Reflektiert ist er etwa dann, wenn der Absolutheitsanspruch des Behaupteten vermittelt wird mit der prinzipiellen Möglichkeit, dass auch andere Religionen „einen Strahl jener Wahrheit erkennen lassen, die alle Menschen erleuchtet.“ (NA 2)

4.4 Kirchliche Gottesrede ist gelegentlich auch autoritatives Reden. Autoritatives Reden allerdings kann autoritäre Erwartungs- und Verhaltensmuster begünstigen. Autoritär ist eine Reaktion dann, wenn die Verunsicherungen und Überforderungen eines Menschen zu einer Fundamentalangst anschwellen, die ihn unreflektiert in die Sicherheit versprechende Autorität fliehen und unbedingt sich ihr unterwerfen lässt. Diese Unterwerfung verspricht Gewinn: Eindeutige Orientierung gegen eine überfordernde Unübersichtlichkeit und damit Abbau der eigenen Angst.

5. Herausforderndes:
Ansatzpunkte kirchlichen Engagements gegen Fremdenfeindlichkeit (in den eigenen Reihen)

5.1 Vorrangig ist immer Opferschutz: konsequente, öffentliche, unmissverständliche und darin selbst auch angefeindete Parteinahme für Fremde, die als Geflüchtete oder sonstig Abgewertete in ihrer Würde oder sogar in ihrem Überleben bedroht sind.

5.2 Zum Opferschutz gehört unmittelbar Tatprophylaxe: Verhinderung bzw. Reduktion von xenophoben Einstellungen und Handlungen in Kirche und Gesellschaft. Entscheidend sind Orte kirchlichen Lebens (Gemeinden, Gemeinschaften, Verbände, sozialraumorientiertes Engagement usw.), in denen verunsicherte und verängstigte Menschen eine lebensbejahende Alternative zu xenophoben Lösungs- und Heilsversprechen praktisch erfahren: durch Vertrauen in andere Menschen, die sie in ihrer Angst verstehen, ohne für ihr Feindlichkeit gegenüber Fremden Verständnis aufzubringen; durch das Gefühl, in Freundschaften Achtung erfahren zu können; durch leibhafte Kontakt mit Fremden (‚Anderen‘); durch positive Grundhaltungen und Erfahrungsräume für die Vielfalt von Lebensformen bei Wahrung der Eindeutigkeit respektvollen Zusammenlebens; durch Selbstwirksamkeitserfahrungen in gelebter Demokratie usw. 

5.3 Ein besonderer Schwerpunkt kirchlichen Engagements gegen Xenophobie in Gestalt der Ablehnung von Andersgläubigen (z.B. ‚Islamophobie‘) ist die Kompetenz zum interreligiösen Dialog auf allen Ebenen: als „Dialog des Lebens“ (Leben teilen in ‚Freude und Hoffnung, Trauer und Angst‘); als „Dialog des Handelns“ (Engagement für eine humane Entwicklung von Welt und Gesellschaft); als „Dialog des theologischen Austausches“ (Vertiefung wechselseitigen Verstehens) sowie nicht zuletzt als „Dialog der religiösen Erfahrung“ (Sensibilität und Bestärkung aus spirituellem Reichtum). Kompetenz zum interreligiösen Dialog setzt neben der Achtsamkeit gegenüber den Anderen auch voraus, sich in der eigenen religiösen Tradition selbst auskunftsstark präsentieren zu können. Auskunftsstärke selbst wiederum setzt reflektierte Kenntnis, Überzeugung und Diskursfähigkeit voraus. Interreligiöse Kompetenz ist eine Sonderform interkultureller Kompetenz.

5.4 Christen neigen offensichtlich dann zur Fremdenfeindlichkeit/GMF/extremen Rechten, wenn ihr religiöses Umfeld ein angstbesetztes Weltbild fördert. Tatsächlich sind selbst kirchliche Autoritäten nicht davor gefeit, apokalyptische Untergangsszenarien stärker zu bedienen als bei aller berechtigten kritischen Zeitdiagnose auf jenen messianisch langem Atem zu setzen, der statt einer düsteren Verfallsprognose einer überraschungsoffenen Zukunft vertraut. Wo kirchliches Reden und Handeln nicht von einer Hermeneutik des Verdachts, sondern von einer Zuversicht sich bestimmen lässt, die das hoffende Vertrauen auf die Wirklichkeit Gottes gleichsam handgreiflich bekennt und bezeugt, dort entbirgt Kirche eine Strahlkraft, die die ‚Angst vor dem Anderen‘ abbauen und im umfassenden Sinne des Wortes ‚entängstigend‘ wirken kann – über kirchliches Lebens hinaus bis weit in die Tiefe der Gesellschaft.

Literatur:

Bremer, Thomas (2015): Die „Piusbruderschaft“ und ihr Selbstverständnis. In: Strube 2015, 129-143

Bude, Heinz (2014): Gesellschaft der Angst. Hamburg: EV Institut für Sozialforschung

Decker, Oliver/Kiess Johannes/Brähler, Elmar (2014): Die stabilisierte Mitte: Rechtsextreme Einstellung in Deutschland 2014. Leipzig (http://research.uni-leipzig.de/kredo/Mitte_Leipzig_Internet.pdf, zuletzt abgerufen am 14.2.2016)

Fromm, Erich (1957): Die autoritäre Persönlichkeit. In: Deutsche Universitätszeitung 12 , Nr.9, 3-5

Küpper, Beate/Zick, Andreas (2015): Religiosität und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit - Ergebnisse der GMF-Studien. In: Strube 2015, 48-63

Memmi, Albert (1987): Rassismus. Frankfurt/M: Syndikat/EVA

Oesterreich, Detlev (1993): Autoritäre Persönlichkeit und Gesellschaftsordnung. Weinheim: Beltz

Päpstlicher Rat für den Interreligiösen Dialog/Kongregation für die Evangelisierung der Völker (1991): Dialog und Verkündigung. Überlegungen und Orientierungen zum Interreligiösen Dialog und zur Verkündigung des Evangeliums Jesu Christi. = Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls 102 (hrsg. Sekretariat der DBK), Bonn

Pfahl-Traughber, Armin (1993): Rechtsextremismus. Eine kritische Bestandsaufnahme nach der Wiedervereinigung. Bonn: Bouvier

Pieck, Elke (2015): Die Deutsche Evangelische Allianz und ihre „rechte“ Identitätssuche – eine stigmatheoretische Analyse. In: Strube 2015, 145-162

Püttmann, Andreas/Bednarz, Liane (2015): Unheilige Allianzen. Radikalisierungstendenzen am rechten Rand der Kirchen. Berlin: KAS (http://www.kas.de/wf/doc/kas_17259-1442-1-30.pdf?151102122500, zuletzt abgerufen am 14.2.2016)

Rahner, Karl (1967): Zur Theologie der Hoffnung. In: Schriften zur Theologie VIII, 561-579

Stolz, Jörg (2000): Soziologie der Fremdenfeindlichkeit. Theoretische und empirische Analysen. Frankfurt/M. Campus

Strube, Sonja (2015): Rechtsextremismus als Herausforderung für die Theologie. Freiburg/Brsg.: Herder

Strube, Sonja (2015a): Problemanzeige: Rechtsextreme Tendenzen in sich christlich verstehenden Medien. In: dies. 2015, 18-33

Waldenfels, Bernhard (1990): Der Stachel des Fremden. Frankfurt/M: Suhrkamp

Zick, Andreas et al (2011): Die Abwertung des Anderen. Eine europäische Zustandsbeschreibung zu Intoleranz, Vorurteilen und Diskriminierung. Berlin: FES

 

BAG K+R: Rechtspopulismus – Was können die Kirchen tun? (PDF)

Grundpositionen der Partei „Alternative für Deutschland“ und der katholischen Soziallehre im Vergleich - Eine sozialethische Expertise (Link) von Alexander Filipovic u.a.

Impressum