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Konferenz: Wahlkampf-Strategien 2013 – „Das Hochamt der Demokratie“ vom 11. bis 12. Juni 2013 in Berlin

Drei Monate vor der Bundestagswahl werden die Wahlkampfmanager der Parteien und die Chefs der beauftragten Werbeagenturen von CDU, SPD, Grünen, FDP und Piratenpartei auf einer Konferenz in Berlin  ihre Strategien und Konzepte für den Wahlkampf 2013 präsentieren.
Führende deutsche Parteien- und Kommunikationsforscher, Journalisten und „Gegner-Beobachter“ werden ihre Analysen und Beobachtungen ergänzen.
Im Zentrum stehen die aktuellsten Trends moderner Wahlkämpfe: Wird die klassische  Kundgebungs-Kultur durch einen „Wohnzimmer-Wahlkampf“ abgelöst? Wie wollen die Parteien enttäuschte und entwurzelte  Wähler  noch erreichen, die ihr Votum zögernd in letzter Minute  abgeben? Stimmt die `alte Gewissheit´ noch, dass Parteien wichtiger sind als Kandidaten? Welche Rolle wird die sogenannte „Netz-Kommunikation“ und das „negative campaigning“ spielen? Und – wie werden sich die Medien im Meinungsstreit positionieren? Bereits 2007 schrieb der Medienwissenschaftler Lutz Hachmeister in seinem Buch „Nervöse Zone“ mit Blick auch auf Erfahrungen im Wahlkampf: „Der meinungsführende Journalismus hat sich in der Berliner Republik nach rechts bewegt, in Richtung eines neokonservativen Zentrismus.“ Stimmt dieser Befund auch sechs Jahre später? Wie wirkt sich die allseits diagnostizierte „Medienverdrossenheit“ aus?
Auf all diese Fragen geben Profis und Wahlkampf-Spezialisten Auskunft und leuchten so „das Hochamt der Demokratie“ aus.
Die Konferenz wird von der Heinrich-Böll-Stiftung, der Otto Brenner Stiftung und der
Hans Böckler Stiftung unterstützt.

 

Hinweis: -> HIER DAS AKTUALISIERTE PROGRAMM.

 

STREAM: Die gesamte Veranstaltung kann auf Grund der großen Nachfrage
auf www.boell.de am 11. und 12. Juni 2013 verfolgt werden

 

Anmeldung zur Konferenz: thomas.leif@faberdesign.de
Für Rückfragen: 0171/9321891

Sie können sich hier anmelden:

Bitte addieren Sie 6 und 1.
 

 

 

Weitere Termine:

1. Hambacher Demokratieforum 5.6.2013, Hambacher Schloss

application/pdf Hambacher Demokratieforum 5.6.13.pdf (67,5 kB)

2. Mainzer Medien Disput in Berlin, 6.6.2013 - 100 Jahre Willy Brandt,

application/pdf MainzerMedienDisput in Berlin 4.6.13.pdf (2,2 MB)

3. Schader-Stiftung 8.5.2013, Mythos Partizipation, Darmstadt

application/pdf Vortrag Darmstadt 8.5.13.pdf (70,3 kB)

„Die Talk-Republik“ – Köpfe, Konzepte Kritiker

Studierende der Universität Koblenz - Landau nehmen die Talk-Landschaft im deutschen Fernsehen unter die Lupe – Das Politikvermittlungs-Potential  von Polit-Talks wird  meist nicht ausgeschöpft – Analyse von 22 Talk-Formaten


Es wird ununterbrochen geredet auf Deutschlands TV-Kanälen, oder besser: getalked. Kein Abend, an dem nicht auf irgendeinem Programm eine Runde von Politikern, Wirtschafts-Vertretern, Experten oder Betroffenen, garniert mit TV-prominenten Journalisten zusammenkommt, um die aktuelle Lage Deutschlands und   der Welt zu verhandeln.  Die hohe Schlagzahl der Gesprächsrunden, eine gefühlte Talk-Inflation, scheint die Zuschauer schier zu überrollen, inszenierte Unterhaltung im Rahmen zugewiesener Meinungs-Rollen  verdrängt meist die argumentativ unterlegte Analyse. Studierende der Universität Landau haben sich im Sommersemester 2012 intensiv mit dem Genre der Talkshow unter dem Aspekt der Politikvermittlung beschäftigt. Entstanden ist eine Dokumentation mit  genauen Beobachtungen und detaillierte Analysen von 22 sehr unterschiedlichen Talk-Formaten. Die Studierenden kommen in ihren Analysen, die sich auf das gesamte Talk-Angebot beziehen,  zu ähnlichen Ergebnissen wie der ARD-Programmbeirat in seiner internen Untersuchung von Mitte 2012: zuviel Gleichförmigkeit bei Köpfen und Konzepten,  zuwenig Tiefe bei der Präsentation der Argumente, kurz: zuviel Show und zuwenig Substanz.

Errata

In der Überschrift zur Sendungs-Analyse von „Studio Friedman (N24)“ (Seite 138 und im Inhaltsverzeichnis Seite 3) ist auf Grund eines redaktionellen Versehens eine falsche Sender-Zuordnung vorgenommen worden. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.  „Studio Friedman“ wird –wie bekannt- im Sender N24 ausgestrahlt.

Medienresonanz auf die Dokumentation:

application/msword Pressespiegel+online.doc (34,3 kB)

Köpfe + Gäste in deutschen talkshows 2012

die meisteingeladenen Talkshow-Gäste 2012

Zukunft der Talkshows

monika piel

"Es wäre für die Moderatoren nicht zumutbar, wenn sie jetzt schon wüssten, dass sie Ende nächsten Jahres aufhören müssten."

Monika Piel möchte erst im Frühjahr über die Zukunft der fünf ARD-Talkshows sprechen, die Moderatorenverträge laufen noch bis Ende 2013.
derwesten.de http://www.derwesten.de/panorama/sind-fuenf-talkshows-zu-viel-page3-id7413108.html

quelle: der westen, 21.12.2012